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Geschäfte | Schöner arbeiten

Einen Stil durchziehen – das ist Kristina Markovics Motto. Für die Innenarchitektin heißt das: eine gesunde Mischung aus Alt und Neu, aus Gekauftem und Selbstgemachtem. Wie das geht, zeigt sie uns in ihrem Home Office. In Dieburg östlich von Darmstadt verbindet sie Wohnen und Arbeiten unter einem Dach.

1. Die Bewegungsfreiheit

Bewegungsfreiheit. Das ist der Knackpunkt in vielen Arbeitszimmern. Kristina braucht genug Raum, um mit dem Bürostuhl zurückzurollen, außerdem die Breite, um die Kommodenschubladen aufziehen zu können. Ihr Rat: „Notfalls Möbel umstellen – oder ausmisten.“ Sie selbst hat ihren Drei-Meter-Schreibtisch in die Mitte gerückt. Dahinter sind 120 Zentimeter Platz zum Rollen, davor 70 Zentimeter für die Schubladen.

2. Die Sitzecke

Kristina arbeitet oft bis zu 70 Stunden in der Woche. Da ist es umso wichtiger, dass sie zwischendurch Pausen einlegt. Deshalb hat sie sich eine Sitzecke eingerichtet. Zwischen Regal und Wand hat sie eine Bank angebracht, die dank Metallwinkeln bombenfest sitzt. Darunter hat sie eine Kiste aus den Grobspanplatten, die sie schon als Schranktüren genutzt hat, geschoben. Darin versteckt sie ihre sperrigen Musterordner.

3. Der Stauraum

Kristina hat ihre Regale schon eine Weile. Zehn Jahre, schätzt sie. Die Klassiker sollten unbedingt bleiben, sich aber trotzdem verändern, um geschlossenen Stauraum zu bieten. Also hat Kristina aus Grobspanplatten Schranktüren gebaut. „Ob Aufbewahrungsboxen, Schubladen oder eben meine Schranktüren – Hauptsache, du schaffst optische Ruhe. Die hilft dir, dich zu sammeln.“

4. Die Multifunktionstalente

„Es muss nicht nur optisch stimmen. Sondern auch praktisch sein“, sagt Kristina. Die Baumstümpfe sind also nicht bloß Dekoration. Sie ersetzen auch den Stiftbecher. Kristina holt sich gerne Natur ins Haus. Fundstücke aus dem Wald wie die Baumstümpfe oder aus dem Meer wie die Steinkoralle. Denn: „Bei aller Funktionalität solltest du eines nicht vergessen: Dein Office sollte ein Ort sein, an dem du dich wohlfühlst."

5. Die Bilderleiste

Klar: Eine Bilderleiste taugt nicht nur für Bilder. Kristina platziert hier Proben für Böden und Fliesen, Muster und Tapeten. Dadurch kann sie oft umgruppieren und die Farben und Formen immer wieder neu wirken lassen. Eine Idee nicht nur für Innenarchitekten. Übrigens: Auf den Sims passen sogar schmale Skulpturen. Kristinas Exemplar bringt den aktuellen Trend Gold ins Zimmer.

6. Die Lieblingsfarbe

Grau ist alles andere als ein Langweiler. Es kommt in rund 500 verschiedenen Nuancen vor und es passt zu allen Farben. Grau ist daher Kristinas Lieblingston – und schmückt auch ihr Arbeitszimmer. „Ich liebe es, wenn Farben in einem Raum mehrfach auftauchen. Das wirkt ordentlicher, harmonischer.“ Deshalb hat sie in ihre Sitzecke Kissen im gleichen Dunkelgrau gepackt.

Du willst wohnen und arbeiten wie Kristina? Hier findest du noch mehr Tipps.

In diesem Beitrag

1. & 2. GADDIS Korb | 3. BILLY Regal; TERTIAL Arbeitsleuchte | 4. NORDLI Kommode | 5. RIBBA Bilderleiste |

Mehr zu Kristina erfährst du auf ihrer Seite www.kristinamarkovic.com.

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