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Daniela, was ist das Baukastensystem?

Eine Küche ist eine Küche. Stimmt nicht. METOD hat den wichtigsten Raum im Haus revolutioniert. Dank Baukastensystem entstehen unzählige individuelle Traumküchen. Küchen, die in Landhäuser und in Metropolenlofts passen. Küchen, in denen sich Patchwork-Familien und Loha-Pärchen wohlfühlen. Küchen, die mit ihren Besitzern von A nach B und wieder zurück ziehen. Und Küchen, die sowohl für den kleineren, als auch für den größeren Geldbeutel passend sind. Projektleiterin Daniela Hertel über Design, Funktion und die Frage warum die besten Partys immer in der Küche stattfinden.

1. Wie entwirft man ein neues Küchensystem?

Wir wollten ein Sortiment entwickeln, das den Ansprüchen der Kunden noch besser gerecht wird. Dazu mussten wir ihre Bedürfnisse stärker erforschen. Wir haben die Menschen deshalb bei einer Marktuntersuchung in ihrem Zuhause besucht. Eine Erkenntnis war, dass sich das Leben in der Küche über die Jahre geändert hat. Früher wurde der Raum nur zum Kochen und Essen genutzt. Nun ist die Küche für viele Menschen der wichtigste Ort, der Ort an dem sie mit Familie und Freunden Zeit verbringen.

2. Was ist neu am METOD Küchensystem?

Wir haben ein System eingeführt, das auf einem Baukastenprinzip beruht. Von Schränken über Fronten und Schubladen bis hin zum Bohrbild im Schrankinneren – alles basiert auf den gleichen aufeinander abgestimmten, einfach verständlichen Maßen. So können wir ein funktionelleres Küchensortiment in verschieden Stilrichtungen anbieten – modern ebenso wie traditionell. Unsere Kunden können Tausende Kombinationen kreieren, ganz nach ihrem Geschmack, ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten.

3. Was war euer Kerngedanke?

Wir wollten ein Sortiment entwickeln, das die Erwartungen unserer Kunden übertrifft – bei Aufbewahrungsmöglichkeiten, integrierten Lichtlösungen, Flexibilität, Modularität und Auswahl. In unseren Küchen soll man den Platz optimal nutzen können. Schließlich leben immer mehr Menschen auf immer weniger Raum. Deshalb gibt es einen steigenden Bedarf an smarten Lösungen für die Unterbringung all der kleinen und großen Dinge in der Küche.

4. Welche Standards habt ihr aufgegeben?

Wir haben uns von den Maßen verabschiedet, die in weiten Teilen der Küchenbranche üblich sind. Unsere Unterschränke etwa sind statt 70 nun 80 Zentimeter hoch. Dafür wurden die Sockelleisten und damit der ungenutzte Raum dahinter kleiner. Das bedeutet mehr Stauraum auf gleichem Platz. Die Kunden können das Schrankinnere bestmöglich nutzen. Hinter großen Schubladenfronten kann man zum Beispiel viele kleine Schubladen verstecken. All das Dank des einfachen Baukastenprinzips.

5. An welche Köche habt ihr gedacht?

An Menschen, die alleine leben, genauso wie an Großfamilien. An Menschen, die fast nur auswärts essen, genauso wie an Feinschmecker, die regelmäßig sehr viel Zeit damit verbringen, aufwändige Menüs zu zaubern. An Menschen in verschiedenen Ländern, mit verschiedenen Traditionen rund ums Essen. An große und kleine, junge und ältere Menschen. Für alle gibt es eine schöne, flexible, funktionale Lösung, die ganz dem eigenen Stil entspricht.

6. Offene oder geschlossene Küche?

Ich habe eine geschlossene Küche, muss allerdings dazu sagen, dass diese schon da war, als ich in meine Wohnung gezogen bin. Aber ich mag meine Küche und würde sie wahrscheinlich sehr ähnlich gestalten, wenn ich sie erneuern würde. Nur etwas höher würde ich bauen, um noch mehr Stauraum zu schaffen. Ich habe auch das Glück, eine Küche zu haben, in der Platz für einen großen Esstisch ist – das finde ich toll.

7. Was darf in keiner Küche fehlen?

Eine Küche sollte funktional sein, aber eben auch ein Raum, in dem man sich wohlfühlt. Clevere Aufbewahrungslösungen sind ein Muss. Darüber hinaus macht eine gute und richtig platzierte Beleuchtung viel aus. Hell sein muss es besonders dort, wo geschnippelt, gekocht und abgewaschen wird. Und etwas gemütlicher da, wo man isst. Nützlich ist außerdem ein in die Schubladen integriertes Licht, das dank Sensor angeht. So ist alles noch leichter zu finden.

8. Ist Ordnung wirklich das halbe Leben?

In der Küche? Ich denke schon. Eine gut organisierte Küche erleichtert das tägliche Leben. Die Dinge, die man ständig braucht, die Dinge, die man nicht so oft benötigt – alles sollte seinen Platz haben und nicht im Weg sein. Deshalb ist es wichtig, das Schrankinnenleben clever zu nutzen. Das gilt auch für die Mülltrennung. Die neuen Halterungen für Eimer in verschiedenen Größen passen perfekt in alle Schubladen.

9. Gibt es die besten Partys in der Küche?

Die Küche ist der zentrale Raum im Zuhause vieler Menschen. Das gilt im täglichen Leben und für mich auch auf Partys. Irgendwie ist es da immer sehr gemütlich, selbst wenn es in kleinen Küchen doch recht eng werden kann. Oft ist man natürlich auch nah an Buffet und Kühlschrank, für den kleinen Appetit zwischendurch. Außerdem kann man den Gastgeber ein bisschen unterstützen und für Getränkenachschub sorgen.

In diesem Beitrag

Titelbild und 1.-9.: METOD Küchensystem | 1. ESBJÖRN Stuhl | 2. METOD Unterschränke | 3. IKEA PS 2012 Klapptisch |4. IKEA 365+ Kochgeschirr 7-tlg. | 5. BEKVÄM Tritthocker | 6. RÅSKOG Servierwagen | 7. RANARP Hängeleuchte | 8. DROPPAR Dose | 9. LJUST Dose

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