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Was ist eigentlich ein Boxspringbett?

Erst munkelten die Vielreisenden, dann die Designgurus. Und nun ist der Trend in aller Munde. Die Boxspringbetten sind aus den weltweiten Luxushotels im heimischen Schlafzimmer angelangt. Zeit, sich zu fragen: Woher kommen sie, was macht sie aus, wie unterscheiden sie sich von anderen Betten? Und vor allem: Wie gut schläft man tatsächlich in ihnen?

1. Woher kommen sie?

Schon auf der Titanic sollen Passagiere in Boxspringbetten genächtigt haben. Zumindest die Gutbetuchten. Ende des 19. Jahrhunderts entstand die Bettenform, die sich insbesondere in der Hotellerie verbreitete – also in der Branche, die sich auf guten Schlaf versteht. Vor allem in den Niederlanden, Skandinavien und Amerika konnte sich das Hotelbett durchsetzen. Daher der Zweitname: amerikanisches Bett.

2. Wie sind sie aufgebaut?

Gestell, Lattenrost, Matratze – so sieht der Aufbau eines gewöhnlichen Bettes aus. Das Boxspringbett setzt sich ebenfalls aus drei Elementen zusammen. Auf den ca. 20 cm hohen Beinen kommt zuerst der Boxspring, ein gepolsterter Unterbau mit Federkern. Darauf thront eine dicke Matratze, auf der wiederum eine dünnere Auflage liegt. Diese Matte, auch als Topper bekannt, schützt die Matratze.

3. Wie unterscheiden sie sich?

Komfort ist das Schlüsselwort. Die Sitzkanthöhe liegt zwischen 50 und 70 Zentimetern, das erleichtert das Aufstehen. Außerdem schlummern Boxspringschläfer dank der vorteilhaften Liegeeigenschaften ruhiger. Die doppelte Federung durch Boxspring und Matratze nimmt Bewegungen auf und verteilt sie über die gesamte Bettfläche. Das entlastet die Gelenke und sorgt für ein schwebendes Liegegefühl.

4. Welche Matratzen sind geeignet?

Grundsätzlich kann jede Matratze genutzt werden, die in den Rahmen passt. Ein beliebter Klassiker: die Taschenfederkernmatratze. Sie besteht aus einigen Hundert Stahlfedern, die in Stoffsäckchen eingenäht sind. Zusammen mit dem Federkern im Boxspring-Untergestell sorgt sie für das leicht federnde Liegegefühl, wie man es aus guten Hotels kennt.

5. Wie viel Raum brauchen sie?

Wir wollen nicht schwindeln: Ein Boxspringbett braucht erheblich mehr Platz als eine Futonliege. Es rückt durch seine Größe sofort ins Zentrum des Zimmers. Also gar nicht erst in die Ecke drängen, sondern gleich in der Mitte inszenieren – mit auffälliger Bettwäsche, opulenten Kissenbergen. Das Kopfende macht sich dann auch als Raumteiler nützlich.

In diesem Beitrag

Titelbild: ÅRVIKSAND Boxspringbett | 1. ÅRVIKSAND Boxspringbett |  2. EVENSKJER Boxspring | 3. EVENSKJER Boxspring, SULTAN Bein | 4. HESSENG Taschenfederkernmatratze, BEKKESTUA Kopfteil

Kommentare (3)
2 x 3 macht 4

Der Traum meiner schlaflosen Nächte oder die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse ;-).
Tolles, schönes Bett und ich kann mir vorstellen, wie gut man darauf schlafen kann :-).
Auch die Sitzhöhe beim Aufstehen finde ich super, wir werden alle nicht jünger und mein Futonbett aus der Zeit als ich 20 war, vermisse ich in keinster Weise ;-).
Toll finde ich auch, das die Bezüge abnehmbar und zu reinigen sind, das finde ich sehr wichtig bei Stoffen.

LG, 2 x 3 macht 4

fee

leider kommt ein Boxspring nicht in Frage.. in der neuen Wohnung ist so wenig Platz, das ich den Stauraum unter dem Bett dringend benötige.. und ich will ja so ein tolles Bett nicht kaputt machen, nur weil ich die Luftzirkulation verhindere....

Macannie

Wir haben uns vor 2 Jahren das Boxspringbett gegönnt mit der tollen Memory Schaumauflage. Wir wollten ein sehr hohes Bett nachdem wir das in Canada im Hotel hatten. Unsere Liegefläche ist jetzt bei 73cm und wir lieben es! Ich hab noch nie in meinem Leben so gut geschlafen wie in diesem Bett!

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